Mittwoch, 14. Mai 2014

Ukraine-Konflikt *** Russland bereitet den Dollar-Ausstieg vor





               



Russland bereitet den Dollar-Ausstieg vor


Mittwoch, 14. Mai 2014 , von Freeman um 09:00
Das russische Finanzministerium ist bereit den Plan zur "De-Dollarisierung" umzusetzen, den US-Dollar in allen Exportgeschäften zu ersetzen und den Rubel eine grössere Rolle zu geben. Das ist keine unbedeutende Massnahme, sondern ein Kinnhacken für die USA und ein möglicher KO-Schlag.

Ich sagte ja bereits, als die US-Regierung Sanktionen gegen Russland beschloss, haben sie nicht daran gedacht, welche ernsthaften Konsequenzen für sie selber das haben wird.


Am 24. April organisierte die russische Regierung ein spezielles Treffen mit dem Ziel eine Lösung zu finden, wie man den Dollar in den Exportgeschäften loswird. Topexperten aus dem Energiesektor, Banken und Ministerien wurden zusammengerufen und eine Anzahl Massnahmen vorgeschlagen, als Antwort auf die amerikanischen Sanktionen gegen Russland. Den Vorsitzt dieses "De-Dollarierungs Meeting" hielt der Vizepremierminister der Russischen Föderation, Igor Shuvalov, was die ernste Absicht Moskaus unterstreicht, den Dollar nicht mehr zu verwenden.

Russland ist der Welt grösste Exporteur von Gas und zweitgrösster von Öl. Präsident Putin wird kommende Woche nach Peking reisen und mit China einen 30-jährigen Gasliefervertrag abschliessen, der nicht auf Dollar-Basis lautet. Wenn alle Geschäfte nicht mehr in Dollar abgewickelt werden, dann ist die Dominanz der US-Währung vorbei, den Petrodollar gibt es dann nicht mehr, der Freifahrtschein der astronomischen Schuldenwirtschaft und des Handelsdefizit der USA auch. Die ganze globale Wirtschaft würde sich komplett gegen Amerika verändern.

China hat den Westen gewarnt, keine weiteren Sanktionen gegen Russland zu verhängen, da es Russland zu Vergeltungsmassnahmen zwingt, was eine Spirale mit unvorhergesehene Konsequenzen auslöst. Der Botschafter Chinas in Berlin sagte, Sanktionen gegen Russland werden einen massiven politischen und wirtschaftlichen Schaden anrichten. Das Ende des US-Dollars wird damit eingeleitet und auch das Ende des US-Imperiums.

Aber die USA und seine westlichen Lakaien wollen ja unbedingt sich mit Russland anlegen, betreiben eine völlig unverständliche Hetze und Verteufelung, die hysterische Ausmasse angenommen hat. Ich kann über das extreme Russland-Bashing nur den Kopf schütteln und frage mich, welcher Teufel reitet sie?

Was geht in den Köpfen dieser Wahnsinnigen vor? Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Sie haben mit dem Wirtschaftskrieg angefangen und werden bald eine gewaltige Retourkutsche bekommen. Gibt es niemand mit Vernunft, der diese Selbstzerstörung aufhält?

Von deutscher politischer Seite hört man nur wenige Stimmen die sich gegen Sanktionen aussprechen. So wie der stellvertretende CSU-Vorsitzende Peter Gauweiler, der Sanktionen gegen Russland verurteilt und vor einer Kriegsgefahr warnt. Die Situation in der Ukraine verglich er mit der Lage kurz vor Beginn des Ersten Weltkrieges 1914.

"Sanktionen sind Eskalationen. Dem Irak-Krieg gingen auch ständig gesteigerte Sanktionen voraus. Ich bin absolut dagegen, weiter an der Sanktionsschraube zu drehen", sagte Gauweiler in einem Interview für Zeit-online. Was macht aber Merkel?

Die Bundesregierung und die EU sind "zu weiteren Sanktionen bereit, wenn sich Russland nicht für die nötige Stabilisierung der Situation einsetzt."

Ach Russland muss für Ordnung sorgen, nach dem die USA und EU den Scherbenhaufen angerichtet haben? Wer hat denn die legitime Regierung in Kiew gestürzt und den gewaltsamen Putsch durchgeführt?

Wer hat 5 Milliarden Dollar in den Regimewechsel investiert? Wer hat die Nazis an die Macht gebracht? Wer hat CIA-Agenten und ausländische Söldner in die Ukraine eingeschleust? Wer setzt Panzer ein und schiesst auf die eigene Bevölkerung? Wer hat das Massaker von Odessa begangen?

Sogar Henry Kissinger hat die falsche Politik des Westen gegenüber Russland kritisiert. Er bestritt die weitverbreitete Idee, Präsident Putin hätte schon lange einen Konflikt in der Ukraine zu provozieren geplant.

Wir wissen durch die Aussage von Victoria Nuland, Washington hat die Krise von langer Hand vorbereitet und nicht Russland. Eine Dämonisierung Putins, sagte er, ist keine Politik. "Es ist der Versuch die Abwesenheit von Politik zu rechtfertigen".

Ach ja, es ist doch kein Zufall, dass Hunter Biden, der Sohn von US-Vizepräsident Joe Biden, als neuens Mitglied in den Vorstand von Burisma Holdings aufgenommen wird, der grösste Gasproduzent der Ukraine. 
Die Gruppe sucht nach Gas ausgerechnet in der Ostukraine, genau dort wo das Putsch-Regime Panzer und Soldaten hingeschickt hat, um die Bevölkerung zu bekriegen. Das ist kein Interessenskonflikt und keine Ausbeutung von Ressourcen, nein, sondern es geht um "Demokratie" und der Abwehr von "pro-russischen" Kräften.

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