Mittwoch, 30. April 2014

US-Aussenminister Kerry glaubt tatsächlich, die Ukraine gehöre schon zur NATO!





Mittwoch, 30. April 2014 , von Freeman um 14:00
Die Witzfigur die sich US-Aussenminister nennt hat Russland gewarnt, das Territorium der NATO wäre unverletzlich und die Allianz würde "jedes Stück davon verteidigen".

John Kerry ist offensichtlich der Irrmeinung, die Ukraine gehört bereits zur NATO. Nur so ist diese Aussage zu verstehen. Denn er beschrieb die Ereignisse in der Ukraine als "Weckruf" für die NATO-Alliierten.

Er sagte, die Krise würde "unser gesamtes Model der globalen Führung" aufs Spiel setzen. Aha, jetzt kommt die Wahrheit raus, warum die USA den Putsch in Kiew durchführte. Washington will seine Führungsrolle auf der Welt ausbauen und sieht sie von Russland gefährdet.

Kerry sprach an einer Veranstaltung der Denkfabrik Atlantic Council und erzählte den Versammelten, "Russlands Aktionen in der Ukraine sagen uns, heute spielt Präsident Putin nach anderen Regeln."

Offensichtlich nicht nach den Spielregeln welche Washington diktiert. Seine Rede stand im Zusammenhang mit der Übernahme der Gebäude des TV-Senders und der Staatsanwaltschaft durch die Volksmiliz in Luhanks.

Kerry meint, weil Präsident Putin die Ukraine bei einer Rede als "Neurussland" bezeichnet hat, ergibt sich ein Gebietsanspruch daraus. Dabei ist das die ursprüngliche Bezeichnung für das Gebiet das die heutige Ostukraine ummfasst, bevor es den Namen Ukraine überhaupt gab. Ist nur ein alter Name den die Russen schon immer kannten und wieder verwenden.

Wenn man zum Beispiel von Galizien spricht, dann kann man daraus nicht entnehmen, man will damit einen Gebietsanspruch auf die Westukraine stellen, da es früher zum Kaisertum Österreich gehörte. Es ist eine alte Bezeichnung mehr nicht.

"Heute versucht Russland die Sicherheitslandschaft von Ost- und Zentraleuropa zu verändern," sagte Kerry in Washington. "Wir müssen es absolut dem Kreml klarmachen, dass das NATO-Territorium unverletzlich ist und wir werden jedes Stück davon verteidigen."

Was für eine Verdrehung der Tatsachen. Die Sicherheitslage hat einzig und allein die USA, EU und NATO verändert. Wer hat den illegalen Putsch in Kiew durchgeführt und die Faschisten an die Macht gebracht? Doch nicht Moskau. Jetzt schiebt Kerry aber die Schuld für die Krise in der Ukraine auf Putin. 

Die Menschen in der Ostukraine sind nicht unbedingt prorussisch, wie ständig von den westlichen Politikern und Medien behauptet wird, sondern eher antifaschistisch. Sie wollen von dem Putsch-Regime in Kiew nicht regiert werden. Die ukrainischen Militärs und Polizeieinheiten wollen auch keine Befehle aus Kiew ausführen und wechseln massenhaft die Seite.

Für die Behauptung, Russland würde die Menschen aufwiegeln, gibt es keinen Beweis. Im Gegenteil, alles deutet daraufhin, es handelt sich um einen eigenständigen Volksaufstand gegen Kiew und damit auch gegen die westliche Einmischung in der Ukraine. 

Wann kapieren die Verbrecher in Washington endlich, ein Grossteil der Ukrainer wollen nicht vom Westen beglückt werden. Sie wissen was das bedeutet, nämlich noch mehr Armut, Ausbeutung und Versklavung durch die Konzerndiktatur. Wer der EU und NATO beitreten will, muss ja einen völligen Dachschaden haben.

Die EU steht unter dem Daumen der USA

Die Europäische Union hat die Einfrierung von Vermögen und ein Einreiseverbot gegenüber 15 Russen ausgesprochen, einschliesslich gegen den Vizepremierminister Russlands und den Vizevorsitzenden der Duma.

Dazu noch gegen den Stabschef der russischen Streitkräfte und einigen Anführern der Volksmiliz. Als Begründung werden die angeblichen "Aktionen" Russlands in der Ukraine aufgeführt. 

Damit stehen insgesamt 48 Personen unter den Sanktionen der EU, die wie Brüssel behauptet, die territoriale Integrität der Ukraine untergraben. Die einzigen die wirklich das machen, sind die NATO-Soldaten die in der Ukraine herumspionieren und die Blackwater-Typen die im Einsatz sind.

Das russische Aussenministerium nannte die neuen Sanktionen als Zeichen, die EU stehe unter dem Daumen der USA. Die EU sollte sich schämen, denn die Sanktionen würde nicht helfen die Ukraine zu stabilisieren. Genau, die EU ist der Pudel Washingtons und gehorcht Befehle gegen eigene Interessen.

Präsident Putin sagte dazu, Russland sehe keine Notwendigkeit Sanktionen gegen den Westen zu verhängen, würde aber die Teilnahme westlicher Firmen an der russischen Wirtschaft überdenken, speziell bei Energieprojekten, sollten die Sanktionen anhalten.

"Wir wünschen uns sehr, nicht zu solchen Massnahmen greifen zu müssen," sagte er zu Reportern nach einem Treffen mit der Führung von Weissrussland und Kasachstan. "Aber wenn so was weitergeht, werden wir selbstverständlich darüber nachdenken müssen, wer in unseren Schlüsselsektoren der russischen Wirtschaft arbeitet, einschliesslich dem Energiesektor, und auch wie."

Für mich ist es erstaunlich, wie ruhig und gelassen Präsident Putin wegen den ständig Aggressionen und Verleumdungen gegen Russland und gegen sich selber reagiert. Er tut alles um die Lage nicht zu verschärfen. Nur der ach so "friedliche" Westen schüttet jeden Tag noch mehr Benzins ins Feuer und will unbedingt einen Konflikt.

































































































































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